Kunst im Park

Das Thema Kunst im Garten ist im Stadtpark allgegenwärtig und präsentiert sich in den unterschiedlichsten Facetten. Kunst formt, gestaltet, überrascht. Kunst kommt, steht, vergeht und wiederholt sich in wunderbarer Weise.

Das Auge nimmt Neues auf, sucht Spuren die zum Inhalt sprechen. Das Zusammenwirken von Künstler und Natur wird zu einer Einheit. Skulpturen und farbenprächtige Stelen bereichern den Garten in jedem Fall, bringen Bewegung und Abwechslung.

Lichtstele

Standort: Auf der kreisförmigen Wiese rückwärtig der Kaiser-Friedrich-Halle.

Koordinaten: +51° 12′ 19.98″, +6° 25′ 49.76″, Google Maps (51.205551 6.430489)

Künstler: Heinz Mack 1970

Material: Metallplättchen auf Baustahl-Rumpf

Technische Daten: Höhe: 14,5 m, Breite: 50-70 cm

Gestiftet von: Wiederaufbauverein Kaiser-Friedrich-Halle

Zentrierte Ortung des gegebenen Naturraumes in einem monumentalen Zeichen, das Erde und Himmel in eine dynamische Beziehung bringt (wie die Obelisken, wie die Raketen). Elementare und direkte Beziehung zwischen Fläche (auf der die Plastik steht) und Raum (in den die Plastik aufstrebt).

Die große Stele steht im Zeichen von Zero. Licht ist ihr zentrales Thema. Reflektierende Metallplättchen, auf der Oberfläche strukturiert, um das einfallende Licht zu brechen, lassen die schlanke,spitze Nadel dynamisch erscheinen. Die Inszenierung des Lichtes ist dramatisch. Licht umfaßt alle Bereiche des Seins. Es ist sowohl der materiellen Existenz als auch der geistigen Energie verbunden, der Physik wie auch der Metaphysik; ist ebenso faszinierend wie schwer ergründlich.

Figur aus zwei Teilen

Standort: Beethovenstrasse, auf dem Plateau gegenüber des Parkplatzes, im Kaiserpark

Koordinaten: +51° 12′ 3.95″, +6° 26′ 5.10″, Google Maps (51.201096 6.434750)

Künstler: Wolfgang Hahn (1953), im Rahmen der EUROGA 2002plus installiertes Kunstobjekt (Figur in zwei Teilen aus Basaltlava) 2002

Technische Daten: Höhe 125 cm und 75 cm

Material: Basalt-Lava

Das Bärchen (von früher)

Künstler: A. Rommerskirchen

Im November 2011 wurde das Bärchen wie in jedem Winter zum Neuanstrich in die Werkstatt gebracht. Aufgrund der vielen Haarrisse und vielen Reparaturen der Vorjahre konnte es leider nicht erneuert werden.

Die Bären

Standort: Vom Kaiserpark in Richtung Bunter Garten, am Übergang zur Hauptallee

Koordinaten: +51° 12′ 6.70″, +6° 26′ 4.89″, Google Maps (51.201862 6.434692)

Künstler: Christof Baumann

Aufstelldatum: November 2011

Material: Sandstein/Eifel

Gestiftet von: Firma Joerißen

Sitz 1

Standort: Botanischer Garten Hagelkreuzstraße

Künstler: Wolfgang Hahn (1953) im Rahmen  der EUROGA 2002plus installiertes Kunstobjekt

Technische Daten: Kunstwerk von 1997 Höhe: 78 cm

Material: Basalt-Lava

Gestiftet von: Service-Clubs der Stadt Mönchengladbach

Erdkugel

Standort: Botanischer Garten

Koordinaten: +51° 12′ 10.22″, +6° 26′ 1.52″, Google Maps (51.202839 6.433756)

Künstler: Sandra Robertz (1970), im Rahmen der EUROGA 2002plus installiertes Kunstobjekt

Aufstelljahr: 2002

Material: Gusseisen

Technische Daten: Höhe: 105 cm

Gestiftet von: W.H. Schlun

Die Arbeit von Sandra Robertz ist unserer Erde mit ihren Wasser- und Erdanteilen nachempfunden, Die feste Substanz, der Guss, ist unterteilt in fünf gleich große Teile, welche für die fünf Kontinente stehen. Sie sind alle gleich groß, wodurch die Gleichstellung jedes einzelnen Kontinentes verdeutlicht wird. Symbolisch wird somit Gleichberechtigung erzeugt, welche jedem Kontinent unabhängig von seinem tatsächlichen Fläschenanteil, seiner politischen bzw. wirtschaftlichen Gewichtung zusteht.

Der Sonnensucher

Standort: auf der Fläche zwischen der Spielwiese und der Pergola

Koordinaten: +51° 12′ 19.61″, +6° 25′ 59.24″, Google Maps (51.205448 6.433121)

Künstler: Anna-Maria Rommerskirchen (1909- 1985) 1950

Technische Daten: Breite: 27 cm, Länge: 167 cm

Material: Bronze

„Der Sonnensucher“, der heute eher beschaulich anmutet erregte 1950 die Gemüter. Die Bronzeplastik eines nackten Jungen galt damals als freizügig und gewagt. Schon 2 Wochen nach der Aufstellung war sie spurlos verschwunden- allerdings nicht durch die Hand aufgebrachter Bürger, wie man vermutete. Zwei Jugendliche in Geldnot hatten die Bronze zerschlagen, um das Metall zu verkaufen. Die Reste fand man im Geroweiher. Noch im selben Jahr wurde ein neuer Guss angefertigt und aufgestellt.

Die Sonnenuhr

Standort: Platz am großen Blumenparterre im Bunten Garten

Koordinaten: +51° 12′ 22.68″, +6° 25′ 58.52″, Google Maps (51.206299 6.432922)

Hersteller: Gübelin AG, Schweiz

Modell: Bermuda

Aufstelljahr: 60er Jahre

Material: Schmiedeeisen und Messing

Technische Daten: Länge: 87 cm, Breite: 90 cm

Es ist ein wahres Phänomen, dass Sonnenuhren auch in unserem modernen und schnelllebigen Jahrhundert wenig von ihrer einstigen Bedeutung einbüßen mussten. So zieren sie heute noch immer öffentliche Plätze und Parkanlagen in ihrer Form als Mittlerin zwischen unserem irdischen Leben und dem unendlichen kosmischen Geschehen. Die klaren geometrischen Linien und Kurven, die im Ziffernblatt verborgen liegen, vermitteln dem Menschen nach wie vor eine ahnende Vorstellung von der Größe und Schönheit der Astronomie und Mathematik.
Der originale, pfeilförmige Polstab des Modells ist aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr ausgetauscht worden.

Der Schäfer

Standort: auf dem Hauptweg von der Querung am Stakelberg in Richtung Tennisplätze

Koordinaten: +51° 12′ 39.65″, +6° 25′ 54.88″, Google Maps (51.211014 6.431911)

Künstler: unbekannt

Aufstelljahr: unbekannt

Technische Daten: Höhe: 178 cm, Breite: 50 cm

Material: Stein

Stele (ohne Titel)

Standort: Peter-Nonnenmühlen-Allee zum Bunten Garten

Koordinaten: +51° 12′ 19.98″, +6° 25′ 49.76″, Google Maps (51.205551 6.430489)

Künstler: Ulrich Brinkmann (1956), im Rahmen der EUROGA 2002plus installiertes Kunstobjekt

Aufstelljahr: 2000

Material: Baumberger Sandstein auf Eisenstele

Technische Daten: Höhe 260 cm

Die Stele ist Orientierungspunkt im Bunten Garten. Die Außenkontur vermittelt von weitem Gradlinigkeit und Geschloßenheit. Von nahem jedoch zeigt sich die Skulptur wie von Blitzen zackig aufgerissen und allseitig gespalten. Die vermeintliche Geschlossenheit der Form und Einfachheit der Orientierung wird zweifelhaft und fragwürdig.

Passion von Werner Jacobs (1963)

Standort: Peter-Nonnenmühlen-Allee

Koordinaten: +51° 12′ 14.40″, +6° 25′ 51.13″, Google Maps (51.203999 6.430870)

Aufstelljahr: 2000

Künstler: Werner Jacobs

Technische Daten: Höhe: 120 cm

Material: Schwarzer schwedischer Basalt

Nach einer Auswahl der Entwürfe im Jahr 2000 entstand der kleine Kreuzweg (Kreuzweg mit 7 Stationen). Die Gestaltung der Stelen ist auf die Kopffläche begrenzt. Es ergibt sich ein Kreuz in verschiedenen Formen. In seiner Arbeit reduziert und konzentriert sich die Passion in ihrer Darstellung ausschließlich auf das Kreuz. Sinnbild des christlichen Glaubens, aber auch als Zeichen des Mittelpunktes. Der Gedanke einen Mittelpunkt zu finden, seinen Mittelpunkt zu finden, Halt zu finden, Ruhe zu finden, ist für den Künstler ein tiefer wertvoller Moment – eine Meditation.

Ehrenmal Louise Gueury

Standort: Zwischen Hauptallee und Spielplatz

Koordinaten: +51° 12′ 12.95″, +6° 26′ 0.75″, Google Maps 51.203598, 6.433541

Eingetragenes Denkmal: seit 11.11.2005

Material: Schwedischer Granit

Technische Daten: Größe: 1,25 x 2,45 m, Höhe: 0,95 – 1,25 m, Gesamtgewicht: 8 t

Das Ehrengrab stellt sich als mächtige, aus einem großen monolithischen Steinblock aus schwedischem Granit in Form einer mit einem Überwurf versehenen Grabtumba dar. Der Überwurf ist an den Ecken und der Mitte der Längsseiten mit je einer Quaste versehen. Weiter zeigt das Ehrengrab Mäanderband, Fransenimitationen und Hohlkreuz auf der satteldachförmig gestalteten Deckfläche. Die abgerundeten Ecken sind über die Seiten- und Kopffläche überlappend, an den Seiten sind eingraviert die Namen der Eltern und Brüder, an der vorderen Stirnseite befinden sich die Lebensdaten Louise Gueurys.

Die Grabstätte dokumentiert die repräsentative und anspruchsvolle Sepulkralarchitektur und stellt eine bemerkenswert qualitätsvolle künstlerische Arbeit der vorletzten Jahrhundertwende dar. Sie erinnert an die große Mäzenin der Stadt Mönchengladbach, die ihr Vermögen in eine Stiftung zur Heilung von Lungenkranken einbrachte und damit Stifterin der späteren Städtischen Hardterwald-Klinik war.